Präambel
Angesichts sich ständig wandelnder gesellschaftlicher, individueller und globaler Bedingungen, ständig wachsender Komplexität von Phänomenen, unsicherer persönlicher und sozialer Lebenspläne, dem Bedürfnis nach Reduktion von Komplexität, einer sich ständig im Fluss befindlichen Legitimitätsdiskussion sollen alle Mitarbeitenden in der Schule bereit und fähig sein, mit einem hohen Maß an individueller Lebens- und Arbeitszufriedenheit, unter Berücksichtigung der Rechte und individuellen Spielräume anderer, dem behutsamen Umgang mit Ressourcen und mit Empathie sich in einen Prozess zu begeben, der aus von Schule Betroffenen Beteiligte macht. Dieser Prozess soll der Werte- und Zielfindung dienen. Er soll möglichst alle beteiligen. Er soll sich auf geeignete Verfahren stützen bzw. sie erarbeiten, die eine breite und permanente Diskussion ermöglichen.
Folgende Wertestandards dürfen nicht unterschritten werden in Bezug auf Geschichte, gesellschaftliches Selbstverständnis und Demokratie:
• Toleranz
• Akzeptanz fremder Lebens- und Kulturentwürfe
• Rücksichtnahme, entwickelte Streitkultur
• Mitgefühl, Hilfsbereitschaft
• eigene Wertschätzung, Verlässlichkeit, Verantwortlichkeit
• Team- und Kritikfähigkeit, Selbständigkeit
…vor dem Hintergrund unter anderem der folgenden Teilaspekte:
• Teilhabe an Ressourcen
• an Wandel
• an Öffentlichkeit
• an Demokratie
• an Kommunikation.
Unsere wichtigsten Qualitätsziele
Von der angeleiteten Arbeit und Selbsttätigkeit zur Selbsthilfe und Selbstbestätigung
Schaffung eines Bewusstseins der eigenen Selbstwirksamkeit
Aufbau von persönlichen und beruflichen Ideen und Möglichkeiten
Erwerb personaler, sozialer und fachlicher Kompetenz
Vereinbarung von Qualitätsstandards und Langzeitperspektiven
Nachhaltigkeit in der Präventionsarbeit (Eine-Welt, Gesundheit, Umwelt, Antirassismus)
Hauptentwicklungslinien
Schulentwicklungsvorhaben „Übergang Schule/Beruf stärken“
Aufbau von und Teilnahme an beruflichen und persönlichen Lebensperspektiven
Schul-(Kultur-)Projekte zur Entwicklung von Handlungsfähigkeit und Reflektion des eigenen Verhaltens